AGB

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AGB, Deutschland KFZ-Reparaturbedingungen

Bedingungen für die Ausführung von Arbeiten an Kraftfahrzeugen, Anhängern, Aggregaten und deren Teilen, Kostenvoranschläge.

1. Auftragserteilung

Im Auftragsschein oder in einem Bestätigungsschreiben sind die zu erbringenden Leistungen zu bezeichnen und der voraussichtliche oder verbindliche Fertigstellungstermin anzugeben.Der Auftragsgeber erhält eine Durchschrift des Auftragsscheins.

Der Auftrag ermächtigt den Auftragnehmer, Unteraufträge zu erteilen und Probefahrten sowie Überführungsfahrten durchzuführen.

2. Preisangaben im Auftragsschein; Kostenvoranschlag

Auf Verlangen des Auftraggebers vermerkt der Auftragnehmer im Auftragschein auch die Preise, die bei der Durchführung des Auftrags voraussichtlich zum Ansatz kommen. Preisangaben im Auftragschein können auch durch Verweisung auf die Frage kommenden Positionen der beim Auftragnehmer ausliegenden Preis- und Arbeitswertkataloge erfolgen.Wünscht der Auftraggeber eine verbindliche Preisangabe, so bedarf es eines schriftlichen Kostenvoranschlages; in diesem sind die Arbeiten und Ersatzteile jeweils im einzelnen aufzuführen und mit dem jeweiligen Preis zu versehen. Der Auftragnehmer ist an diesen Kostenvoranschlag bis zum Ablauf der 3. Woche nach seiner Abgabe gebunden. Die zur Abgabe eines Kostenvoranschlages erbrachten Leistung können dem Auftraggeber berechnet werden, wenn dies im Einzelfall vereinbart ist. Wird aufgrund des Kostenvoranschlages ein Auftrag erteilt, so werden etwaige Kosten für den Kostenvoranschlag mit der Auftragsrechnung verrechnet und der Gesamtpreis darf bei der Berechnung des Auftrages nur mit Zustimmung des Auftraggebers überschritten werden.Wenn im Auftragsschein Preisangaben enthalten sind, muss ebenso wie beim Kostenvoranschlag die Umsatzsteuer angegeben werden.

3. Fertigstellung

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, einen schriftlich als verbindlich bezeichneten Fertigstellungstermin einzuhalten. Ändert oder erweitert sich der Arbeitsumfang gegenüber dem ursprünglichen Auftrag und tritt dadurch eine Verzögerung ein, dann hat der Auftragnehmer unverzüglich unter Angaben der Gründe einen neuen Fertigstellungstermin zu nennen.

Hält der Auftragnehmer bei Aufträgen, welche die Instandsetzung eines Kraftfahrzeuges zum Gegenstand haben, einen schriftlich verbindlich zugesagten Fertigstellungstermin länger als 24 Stunden schuldhaft nicht ein, so hat der Auftragnehmer nach seiner Wahl dem Auftraggeber ein möglichst gleichwertiges Ersatzfahrzeug nach den jeweils hierfür gültigen Bedingungen des Auftragnehmers kostenlos zur Verfügung zu stellen oder 80% der Kosten für eine tatsächliche Inanspruchnahme eines möglichst gleichwertigen Mietfahrzeug zu erstatten. Der Auftraggeber hat das Ersatz- oder Mietfahrzeug der Fertigstellung des Auftragsgegenstandes unverzüglich zurückzugeben, weitergehender Verzugsschadenersatz ist abgeschlossen außer in Fällen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Der Auftragnehmer ist auch für die während des Verzugs durch Zufall eintretende Unmöglichkeit der Leistung verantwortlich, es sei denn, dass der Schaden auch bei rechtzeitigen Leistung eingetreten sein würde.Bei gewerblich genutzten Fahrzeugen kann der Auftragnehmer statt der Zurverfügungsstellung eines Ersatzfahrzeuges oder der Übernahme von Mietwagenkosten den durch die verzögerte Fertigstellung entstandenen Verdienstausfall ersetzen.Wenn der Auftragnehmer den Fertigstelltermin infolge höherer Gewalt oder Betriebsstörungen ohne eigenes Verschulden nicht einhalten kann, besteht aufgrund hierdurch bedingter Verzögerungen keine Verpflichtung zum Schadenersatz, insbesondere auch nicht zu Stellung eines Ersatzfahrzeuges oder zur Erstattung von Kosten für die tatsächliche Inanspruchnahme eines Mietfahrzeuges. Der Auftragnehmer ist jedoch verpflichtet, den Auftraggeber über die Verzögerung zu unterrichten, soweit dies möglich und zumutbar ist.

4. Abnahme

Die Abnahme des Auftragsgegenstandes durch den Auftraggeber erfolgt im Betrieb des Auftragnehmers, soweit nichts anderes vereinbart ist.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Reparaturgegenstand innerhalb von 1 Woche ab Zugang der Fertigstellungsanzeige und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung abzuholen. Im Falle der Nichtabnahme kann der Auftragnehmer von seinen gesetzlichen Rechten Gebrauch machen. Bei Reparaturarbeiten, die innerhalb eines Arbeitstages ausgeführt werden, verkürzt sich die Frist auf 2 Arbeitstage.

Bei Abnahmeverzug kann der Auftragnehmer die ortsübliche Aufbewahrungsgebühr berechnen. Der Auftragsgegenstand kann nach Ermessen des Auftragnehmers auch anderweitigaufbewahrt werden. Kosten und Gefahren der Aufbewahrung gehen zu lasten Auftragebers.

5. Berechnung des Auftrages

In der Rechnung sind Preise oder Preisfaktoren für jede technisch in sich abgeschlossene Arbeitsleistung sowie für verwendete Ersatzteile und Materialien jeweils gesondert auszuweisen. Wünscht der Auftraggeber Abholung oder Zustellung des Auftragsgegenstandes, erfolgen diese auf seine Rechnung und Gefahr. Die Haftung bei Verschulden bleibt unberührt.

Wird der Auftrag aufgrund eines verbindlichen Kostenvoranschlages ausgeführt, so genügt eine Bezugnahme auf den Kostenvoranschlag, wobei lediglich zusätzliche Arbeiten besonders aufzuführen sind.

Die Berechnung des Tauschpreises im Tauschverfahren setzt voraus, dass das ausgebaute Aggregat oder Teil dem Lieferumfang des Ersatzaggregats oder –teils entspricht und dass es keinen Schaden aufweist, der die Wiederaufbereitung unmöglich macht.

Die Umsatzsteuer geht zu Lasten des Auftraggebers.

Eine Etwaige Berichtigung der Rechnung muss seitens des Auftragnehmers, ebenso wie eine Beanstandung seitens des Auftraggebers, spätestens 6 Wochen nach Zugang der Rechnung erfolgen.

6. Zahlung

Der Rechnungsbetrag und Preise für Nebenleistungen sind bei Abnahme des Reparaturgegenstandes und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung zur Zahlung in bar fällig, spätestens jedoch innerhalb 1 Woche nach Meldung der Fertigstellung und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung.

Gegen Ansprüche des Auftragnehmers kann der Besteller nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung des Bestellers unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt; ein Zurückhaltungsrecht kann er nur geltend machen, soweit es auf Ansprüche aus dem Reparaturauftrag beruht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Auftragserteilung eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen.

Ich trage dafür Sorge, dass im Falle meiner Zahlungsunfähigkeit ein dritter diese Rechnung bezahlt.

7. Erweitertes Pfandrecht

Dem Auftragnehmer steht wegen seiner Forderung aus dem Auftrag ein vertragliches Pfandrecht an den aufgrund des Auftrages in seinen Besitz gelangten Gegenständen zu.

Das vertragliche Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus früher durchgeführten Arbeiten, Ersatzlieferungen und sonstigen Leistung geltend gemacht werden, soweit sie mit dem Auftragsgegenstand in Zusammenhang stehen- Für sonstige Ansprüche aus der Geschäftsverbindung gilt das vertragliche Pfandrecht nur, soweit diese unbestritten sind oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt und der Auftragsgegenstand dem Auftraggeber gehört.

8. Sachmangel

Ansprüche des Auftraggebers wegen Sachmängel verjähren in einem Jahr ab Abnahme des Reparaturgegenstandes. Nimmt der Auftraggeber den Auftragsgegenstand trotz Kenntnis eines Mangels ab, stehen ihm Sachmängelansprüche in dem in den Ziffern 4 bis 5 beschriebenen Umfang nur zu, wenn er sich diese bei Abnahme vorbehält.

Ist Gegenstand des Auftrags die Lieferung herzustellender oder zu erzeugender beweglicher Sachen und ist der Auftraggeber eine juristische Person des öffentlichen rechts, ein öffentlichrechtliches Sondervermögen oder ein Unternehmer, der bei Abschluss des Vertrages in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt, verjähren Ansprüche des Auftraggebers wegen Sachmängel in einem Jahr ab Ablieferung. Für andere Auftraggeber (Verbraucher) gelten in diesem Fall die gesetzlichen Bestimmungen.

Bei arglistigem Verschweigen von Mängeln oder der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit bleiben weitergehender Ansprüche unberührt.

Für die Abwicklung der Mängelbeseitigung gilt folgendes:

a) Ansprüche auf Mängelbeseitigung hat der Auftraggeber beim Auftragnehmer geltend zu machen; bei mündlichen Anzeigen händigt der Auftragnehmer dem Auftraggeber eine schriftliche Bestätigung über den Eingang der anzeige aus.

b) Wird der Reparaturgegenstand wegen eines Sachmangels betriebsunfähig, kann sich der Auftraggeber mit Zustimmung des Auftragnehmers an den dem Ort des betriebsunfähigen Kaufgegenstandes nächstgelegenen dienstbereiten Kfz-Meisterbetrieb wenden, wenn sich der Ort des betriebsunfähigen Kaufgegenstandes mehr als 50km vom Auftragnehmer entfernt befindet.

c) Ersetzte Teile werden Eigentum des Auftragnehmers.

d) Für die Mängelbeseitigung eingebauten teile kann der Käufer bis zum Ablauf der Verjährungsfrist des Auftraggegenstandes Sachmängelansprüche aufgrund des Auftrags geltend machen.

in dem Ausnahmefall der Ziffer 4b) die Mängelbeseitigung in einer anderen (der Vertriebsorganisationen des Auftragnehmers angehörenden) Fachwerkstatt, hat der Auftraggeber in den Auftragsschein aufnehmen zu lassen, dass es sich um die Durchführung einer Mängelbeseitigung de Auftragnehmers handelt und dass diesem ausgebaute Teile während einer angemessenen Frist zur Verfügung zu halten sind. Der Auftragnehmer ist zu Erstattung der dem Auftraggeber nachweislich entstandenen Reparaturkosten verpflichtet.

9. Haftung

Hat der Auftragnehmer nach den gesetzlichen Bestimmungen nach Maßgabe dieser Bedingungen für einen Schade aufzukommen, der leicht fahrlässig verursacht wurde, so haftet der Auftragnehmer, soweit nicht Leben, Körper und Gesundheit verletzt wurden beschränkt. Die Haftung besteht nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten und ist auf den bei Vertragsabschluss vorhersehbaren typischen Schaden begrenzt. Soweit der Schaden durch eine vom Auftraggeber für den betreffenden Schadenfall abgeschlosseene Versicherung (ausgenommen Summenversicherung) gedeckt ist, haftet der Auftragnehmer nur für etwaige damit verbundene Nachteile des Auftraggebers, z.B. höhere Versicherungsprämien oder Zinsnachteile bis zur Schadenregulierung durch die Versicherung. Die Haftung für den Verlust von Geld, Wertpapiere Schadenregulierung durch die Versicherung. Die Haftung für den Verlust von Geld, Wertpapiere (einschl. Sparbüchern, Scheckheften, Scheck- und Kreditkarten), Kostbarkeiten und andere Wertsachen, die nicht ausdrücklich in Verwahrung genommen sind sowie für durch einen Mangel des Auftragsgegenstandes verursachte Schäden wird bei leichter Fahrlässigkeit nicht gehaftet.

Unabhängig von einem Verschulden des Auftragnehmers bleibt eine etwaige Haftung des Auftragnehmers bei arglistigem Verschweigen des Mangels, aus der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos und nach dem Produkthaftungsgesetzt unberührt.

Ausgeschlossen ist die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Betriebsangehörigen des Auftragnehmers für von ihnen durch leichte Fahrlässigkeit verursachte Schäden.

10. Eigentumsvorbehalt

Soweit eingebaute Zubehör-, Ersatzteile und Aggregate nicht wesentliche Bestandteile des Auftraggegenstandes geworden sind, behält sich der Auftragnehmer das Eigentum daran bis zur vollständigen unanfechtbaren Bezahlung vor.

11. Schiedsstelle (Schiedsgutachterverfahren)

(Gilt nur für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5t)

Bei Streitigkeiten aus diesem Auftrag kann der Auftraggeber oder, mit dessen Einverständnis, der Auftragnehmer zuständige Schiedsstelle des Kraftfahrzeughandwerks oder – Gewerbes anrufen. Die Anrufung muss schriftlich

Unverzüglich nach Kenntnis des Streitpunktes erfolgen.Durch die Entscheidung der Schiedsstelle wird der Rechtsweg nicht ausgeschlossen.

Durch die Anrufung der Schiedsstelle ist die Verjährung für die Dauer des Verfahrens gehemmt.

Das Verfahren vor der Schiedsstelle richtet sich nach deren Geschäfts- und Verfahrensordnung die den Parteien auf Verlangen vor der Schiedsstelle ausgehändigt wird.

Die Anrufung der Schiedsstelle ist ausgeschlossen, wenn bereits der Rechtsweg beschritten ist. Wird der Rechtsweg während eines Schiedsstellen Verfahrens beschritten, stellt die Schiedsstelle ihre Tätigkeit ein.

Die Schiedsstellenverfahren ist für den Auftraggeber kostenlos.

12. Datenschutz-Erklärung der Unterberger Gruppe
Hinweise zum Datenschutz

Die Vertraulichkeit und Integrität Ihrer persönlichen Angaben ist uns ein besonderes Anliegen. Sollten Sie uns Ihre Kontaktdaten übermitteln (z. B. im Rahmen einer Anfrage nach Originalteilen, einem Servicetermin, einer Probefahrt etc.), so werden wir Ihre Angaben sorgfältig und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verarbeiten und nutzen und insbesondere nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergeben. Wir erheben, verarbeiten und nutzen die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten nur zu den durch Sie bestätigten Zwecken (z. B. der Angebotsabwicklung, Probefahrtabwicklung etc.) bzw. bei Zustandekommen eines Vertrags zur vertraglichen Betreuung wie beispielsweise die telefonische Zufriedenheitsbefragung.

Datenschutz-Erklärung

Einwilligung in die Datenverarbeitung zu weiteren Zwecken Ich bin damit einverstanden, dass die Unterberger Gruppe meine personenbezogenen Daten zur Kundenbetreuung verarbeitet und nutzt (z. B. Einladungen zu Events, Erinnerung an TÜV/Pickerl-Termine, Produktinfos, Versand von Kundenmagazinen, etc.). Ich bin damit einverstanden, zu diesem Zweck per Post, Telefon oder E-Mail kontaktiert bzw. angesprochen zu werden. Sollte ich einzelne Kommunikationswege ausschließen wollen, so werde ich dies im Bereich "Ihre Anmerkungen" mitteilen. Darüber hinaus ist mir bekannt, dass die Datenschutz-Erklärung alle Einzelfirmen der Unterberger Gruppe umfasst (Unterberger Automobile GmbH & Co. KG Kufstein, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG II Kufstein, Unterberger Automobile GmBH & Co. KG St. Johann, Unterberger - Denzel GmbH & Co. KG Innsbruck, Denzel - Unterberger GmbH & Co. KG Innsbruck, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG Dornbirn, Autohaus Unterberger GmbH Rosenheim, Autohaus Unterberger GmbH Prien, Autohaus Unterberger GmbH Lindau, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG Wangen, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG, Lindenberg) Ich kann unter der E-Mail-Adresse info(at)unterberger-gruppe.cc oder +43 5372 64500 jederzeit Auskunft über meine bei der Unterberger Gruppe gespeicherten personenbezogenen Daten erhalten. Darüber hinaus kann ich jederzeit deren Berichtigung, Löschung oder Sperrung verlangen.

Sollte ich im Nachhinein Einwände gegen die Speicherung, Verarbeitung und Nutzung meiner Daten haben, kann ich meine Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen bei der Unterberger Beteiligungs GmbH unter der oben genannten E-Mail-Adresse widerrufen. Der Widerruf einer Einwilligung hat schriftlich zu erfolgen, wahlweise per E-Mail oder postalisch an die Adresse: Unterberger Beteiligungs GmbH Salurner Straße 38 6330 Kufstein.

13. Gerichtsstand

Für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Geschäftsverbindung mit Kaufleuten einschließlich Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers. Der gleiche Gerichtsstand gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

AGB, Österreich KFZ-Reparaturbedingungen

Bedingungen für die Ausführung von Instandsetzungsarbeiten an Kraftfahrzeuge, deren Teile und Aufbauten, sowie für die Erstellung von Kostenvoranschläge.

1. Kostenvoranschlag

Kostenvoranschläge sind entgeltlich, sofern die Kosten hiefür vereinbart wurden. Ein Kostenvoranschlag beinhaltet eine nach kaufmännischen und technischen Gesichtspunkten vorgenommene Detaillierung und Aufschlüsselung bei den Einzelposten Material, Arbeit, etc. Der Zeitaufwand für die Erstellung eines Kostenvoranschlages wird nach dem Werkstätten-Stundensatz verrechnet. Diese Kosten werden bei nachfolgender Auftragserteilung in Abzug gebracht und zwar in dem Verhältnis, in dem sich der tatsächlich erteilte Auftrag zum Umfang des ursprünglichen Kostenvoranschlages verhält. Die aus Anlass der Erstellung des Kostenvoranschlages erforderlichen und in Auftrag gegebenen Leistungen wie Fahrten, Reisen, Montagearbeiten und ähnliches werden dem Auftraggeber gesondert verrechnet.

2. Tauschaggregate

Die Berechnung von Tauschpreisen setzt voraus, dass die vom Auftraggeber beigestellten Aggregate keine ungewöhnlichen Schäden aufweisen und noch aufbereitungsfähig sind.

3. Probefahrten

Der Instandsetzungsauftrag umfasst die Ermächtigung, mit Kraftfahrzeugen und Aggregaten Probeläufe sowie Probe- und Überstellungsfahrten – unter Verwendung von Probefahrt- oder Überstellungskennzeichen – durchzuführen.

4. Zahlungen

Die Zahlung für erbrachte Instandsetzungsarbeiten und verkaufte Waren hat bei Übergabe bar zu erfolgen; Soweit vom Auftragnehmer Zahlung durch Wechsel, Scheck etc. akzeptiert wird, erfolgt dies zahlungshalber und gehen anfallende Spesen zu Lasten des Auftraggebers. Die Aufrechnung von Forderungen des Auftraggebers gegen den Auftragnehmer mit dessen Forderungen ist ausgeschlossen, es sei denn, dass der Auftragnehmer zahlungsunfähi geworden ist oder die Gegenforderung im rechtlichen Zusammenhang mit der Zahlungsverbindlichkeit des Auftraggebers steht, gerichtlich festgestellt oder vom Auftragnehmer anerkannt worden ist.

5. Lieferung

Ein vereinbarter Fertigstellungstermin ist im Auftragsschreiben festzuhalten. Eine Abänderung des Fertigstellungstermines durch den Auftragsnehmer ist möglich, wenn der Auftraggeber frühzeitig hievon in Kenntnis gesetzt wird. Wird die Übergabe bzw. Abholung des Fahrzeuges außerhalb der Betriebszeiten und außerhalb des versperrten Geländes vereinbart, so erfolgt dies ausdrücklich auf Wunsch des Auftraggebers; Der Auftragsgeber trägt hier die alleinige Haftung und Risiko für Beschädigung und/oder Verlust des Fahrzeuges oder von Teilen des Fahrzeuges.

6. Abstellung von Fahrzeugen auf öffentlicher Verkehrsfläche

Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass der Reparaturgegenstand ab jenem Tag, der dem im Auftragschreiben genannten Fertigstellungstermin folgt, vom Auftragnehmer auf öffentlicher Verkehrsfläche abgestellt werden kann.

7. Altteile

Ersetzte Altteile – ausgenommen Tauschteile – sind vom Auftragnehmer bis zum vereinbarten Fertigstellungstermin aufzubewahren und deren Herausgabe kann bis zu diesem Zeitpunkt verlangt werden, andernfalls ist der Auftragnehmer berechtigt, diese Altteile zu entsorgen. Allfällige Entsorgungskosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.

8. Eigentumsvorbehalt

Alle gelieferten und anmontierten Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.

9. Recht auf Zurückbehaltung des Reparaturgegenstandes

Dem Auftragnehmer steht wegen aller seiner Forderungen aus dem gegenständlichen Auftrag, insbesondere für den gemachten Aufwand oder aus dem ihm verursachten Schaden, sowie für einschlägige Materiallieferungen ein Zurückbehaltungsrecht an dem betroffenen Reparaturgegenstand des Auftraggebers zu.

Dies gilt auch für Forderungen aus früheren Instandsetzungsaufträgen, soweit diese vom gleichen Auftraggeber erteilt worden sind und den gleichen Reparaturgegenstand betroffen haben. Weisungen, über den Reparaturgegenstand in bestimmter Weise zu verfügen, muss der Auftragnehmer erst nach vollständiger Bezahlung seiner Forderungen ausführen.

10. Befehlsreparaturen

Bei behelfsmäßigen Instandsetzungen, die nur über ausdrücklichen Auftrag durchgeführt werden, ist lediglich mit einer den Umständen entsprechenden, sehr beschränkten Haltbarkeit zu rechnen. Wünscht der Auftraggeber ausdrücklich eine von der Vorgangsweise des Auftraggebers abweichende Reparaturmethode übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Haftung für die Folgen dieser Reparatur. Auf diesen Umstand ist der Auftraggeber ausdrücklich hinzuweisen.

11. Gewährleistung und Leistungsbeschreibung

Der Auftragnehmer leistet Gewähr für die durchgeführten Instandsetzungsarbeiten und für die eingebauten Teile innerhalb der gesetzlichen Frist. Verschleißteile haben nur die dem jeweiligen Stand der Technik entsprechenden Lebensdauer. Die Gewährleistung erfolgt durch kostenlose Behebung der nachgewiesenen Mängel in angemessener Frist und zumutbarer Weise; Ist eine Behebung nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden, so ist angemessener Ersatz zu leisten. Zur Ausführung der Leistungen im Rahmen der Gewährleistung hat der Auftraggeber den Reparaturgegenstand dem Auftragnehmer in dessen Betrieb auf eigene Kosten und Gefahr zu überstellen; Ist eine Überstellung untunlich, ist der Auftragnehmer zu verständigen. Dieser kann dann entweder die Überstellung auf seine Kosten und Gefahr oder die Durchführung der Arbeiten im Rahmen der Gewährleistung bei einem anderen Betrieb, zu dem die Überstellung durch den Auftraggeber tunlich ist, verlangen oder angemessenen Ersatz leisten. Nicht abdingbare Rechte des Auftraggebers auf Wandlung werden hierdurch nicht berührt. Bestehende und über die Gewährleistung hinausgehende Herstellergarantien werden durch die vorstehenden Bestimmungen nicht beeinträchtigt.

12. Schadenersatz

Der Auftragnehmer haftet für alle von ihm aus Anlass der Ausführung der Instandsetzungsarbeiten verschuldeten Schäden, soweit diese an einer Person oder am Reparaturgegenstand selbst eingetreten sind; Für alle sonstigen Schäden einschließlich der Folgeschäden oder Schäden aus Vertragsverletzung haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Aus der Produkthaftung zustehende Ansprüche werden durch diese Regelung nicht berührt. Die Haftungsbeschränkung gemäß 12.1. gilt auch bei Verlust des vom Auftragnehmer übernommenen Reparaturgegenstandes. Für Schäden aus Elementarereignissen (z.B. Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmung, Sturm- und Hagelschäden) übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Haftung. Für im Fahrzeug befindlichen Gegenstände, die nicht zum Betrieb des Fahrzeuges gehören wird vom Auftragnehmer nicht gehaftet, sofern er diese Gegenstände nicht ausdrücklich (schriftlich) in Verwahrung genommen hat.

13. Erfüllungsort

Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers.

14. Sonstiges
Hinweise zum Datenschutz

Die Vertraulichkeit und Integrität Ihrer persönlichen Angaben ist uns ein besonderes Anliegen. Sollten Sie uns Ihre Kontaktdaten übermitteln (z. B. im Rahmen einer Anfrage nach Originalteilen, einem Servicetermin, einer Probefahrt etc.), so werden wir Ihre Angaben sorgfältig und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verarbeiten und nutzen und insbesondere nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergeben. Wir erheben, verarbeiten und nutzen die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten nur zu den durch Sie bestätigten Zwecken (z. B. der Angebotsabwicklung, Probefahrtabwicklung etc.) bzw. bei Zustandekommen eines Vertrags zur vertraglichen Betreuung wie beispielsweise die telefonische Zufriedenheitsbefragung.

Datenschutz-Erklärung

Einwilligung in die Datenverarbeitung zu weiteren Zwecken Ich bin damit einverstanden, dass die Unterberger Gruppe meine personenbezogenen Daten zur Kundenbetreuung verarbeitet und nutzt (z. B. Einladungen zu Events, Erinnerung an TÜV/Pickerl-Termine, Produktinfos, Versand von Kundenmagazinen, etc.). Ich bin damit einverstanden, zu diesem Zweck per Post, Telefon oder E-Mail kontaktiert bzw. angesprochen zu werden. Sollte ich einzelne Kommunikationswege ausschließen wollen, so werde ich dies im Bereich "Ihre Anmerkungen" mitteilen. Darüber hinaus ist mir bekannt, dass die Datenschutz-Erklärung alle Einzelfirmen der Unterberger Gruppe umfasst (Unterberger Automobile GmbH & Co. KG Kufstein, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG II Kufstein, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG St. Johann, Unterberger - Denzel GmbH & Co. KG Innsbruck, Denzel - Unterberger GmbH & Co. KG Innsbruck, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG Dornbirn, Autohaus Unterberger GmbH Rosenheim, Autohaus Unterberger GmbH Prien, Autohaus Unterberger GmbH Lindau, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG Wangen, Unterberger Automobile GmbH & Co. KG, Lindenberg) Ich kann unter der E-Mail-Adresse info(at)unterberger-gruppe.cc oder +43 5372 64500 jederzeit Auskunft über meine bei der Unterberger Gruppe gespeicherten personenbezogenen Daten erhalten. Darüber hinaus kann ich jederzeit deren Berichtigung, Löschung oder Sperrung verlangen.

Sollte ich im Nachhinein Einwände gegen die Speicherung, Verarbeitung und Nutzung meiner Daten haben, kann ich meine Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen bei der Unterberger Beteiligungs GmbH unter der oben genannten E-Mail-Adresse widerrufen. Der Widerruf einer Einwilligung hat schriftlich zu erfolgen, wahlweise per E-Mail oder postalisch an die Adresse: Unterberger Beteiligungs GmbH Salurner Straße 38 6330 Kufstein.

15. Gerichtsstand

Für Klagen gegen Auftraggeber, die Verbraucher im Sinnes des Konsumentenschutzgesetzes sind und deren Wohnsitz gewöhnlicher Aufenthalt oder Beschäftigungsort im Inland gelegen ist, kann nur die Zuständigkeit eines Gerichtes vereinbart werden, in dessen Sprengel einer dieser Orte gelegen ist.

Kufstein, 01. Januar 2009